Donnerstag, 14. Dezember 2017

Übergangsfristen für alte Holzöfen laufen ab: Nächste Stufe der BlmSchV tritt in Kraft

Zum Jahreswechsel treten strengere Grenzwerte für Holzöfen in Kraft: Bei alten Holzöfen gelten ab 0.01.2018 strengere Grenzwerte bei Staubemissionen, für über 33 Jahre alte Kamin- und Kachelöfen endet die Übergangsfrist. Damit tritt die nächste Stufe der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV) in Kraft, die durch eine Modernisierung des Anlagenbestandes die gesundheitsschädlichen Emissionen von Staub und Kohlenmonoxid verringern soll.

Stichtag für Kamin- und Kachelöfen, die zwischen dem 01.01.1975 und dem 31.12.1984 errichtet und in Betrieb genommen wurden, ist der 31.12.2017. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die Einzelfeuerungsanlagen entweder nachgerüstet oder außer Betrieb genommen worden sein. Nur wenn durch eine Bescheinigung des Herstellers der Anlage oder durch eine Vor-Ort-Messung durch das Schornsteinfegerhandwerk nachgewiesen werden kann, dass die Feuerungsanlage die Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid einhält, darf der Betreiber sie weiterhin zur Beheizung des Aufstellraumes benutzen, ohne eine Nachrüstung vornehmen zu müssen. Für ältere Anlagen war die Übergangsfrist bereits Ende 2014 abgelaufen.