Bericht zur Jahreshauptversammlung 2019

 

Miete ist Thema

Verein HAUS UND GRUND Roth traf sich zur Jahresversammlung 2019

 

ROTH. Zur Jahresversammlung von Haus und Grund Roth begrüßte Vorsitzender Wolfgang Held zahlreiche Mitglieder. Für den verstorbenen Rechtsanwalt und Berater des Vereins Jens Weber und das ehemalige Verwaltungsratsmitglied Hans Lang legte man eine Gedenkminute ein.

Laut Held ist die Homepage des Vereins bei Haus und Grund Bayern eingebunden, dadurch stünden zahlreiche Informationen zur Verfügung. Da ein Gespräch mit dem neuen Citymanager nicht zum gewünschten Erfolg geführt habe, ergebe sich beim Mietspiegel nichts Neues.

 

Zur Mitgliederwerbung sei ein Flyer in Arbeit.

Rechtsanwalt Dietrich Niederalt verwies darauf, dass laut BGB den Kommunen die Erstellung eines Mietspiegels obliege. Bürgermeister Ralph Edelhäußer sagte zu, dass die Stadt sich mit 50 Prozent beteilige, sofern ein Antrag an die Stadt gerichtet und ein politisches Votum dafür ausgesprochen werde. Im Haushalt seien derzeit jedoch noch keine Mittel eingestellt. Eine Nachhaltigkeit sei aber nicht gegeben, da der Mietspiegel alle vier Jahre zu erneuern ist.

Die Finanzen des Vereins, die mit einem Minus endeten, erläuterte Ursula Hafner. Kassenprüfer Karlheinz Heumann gab letztmalig seinen Bericht für eine ordentliche und saubere Kassenführung ab. Die Entlastung wurde erteilt. Als neue Kassenrevisoren wurden Hildegard Schwarz und Reinhold Seitz gewählt.

Dietrich Niederalt stellte sich für das Amt des 2. Vorsitzenden für die nächsten fünf Jahre zur Verfügung und wurde gewählt. Bei den Verwaltungsratsmitgliedern steht Jens Buchner nicht mehr zur Verfügung. Alle anderen wurden wiedergewählt

 

Staffelmiete

In kurzen Ausführungen ging Niederalt in seinem Referat auf die Möglichkeit der Mieterhöhung ein. Die Möglichkeiten seien durch gegenseitige Vereinbarung von Mieter und Vermieter gegeben oder durch eine Staffelmiete, die jedoch starr ist, oder durch eine Indexmiete. Die Erhöhung könne dann geschehen, wenn der Verbraucherpreis-Index um mindestens fünf Prozent ansteigt.

Bei der Vergleichsmiete sei es oft schwierig, drei gleiche Objekte zu haben und den Mietpreis zu erfahren. Die teuerste Variante sei die Mieterhöhung durch einen Gutach­ter. Somit sei es am sinnvollsten, eine Indexmiete zu vereinbaren oder sich an einen aktuellen Mietspiegel zu halten.

Niederalt erläuterte außerdem noch die Kündigung infolge von Zahlungsverzug.